Brief statt Forelle

Erst kürzlich erfuhr ich von einem Redaktionskollegen von einem amüsanten Erlebnis, das sich beim Fischen an der Mur zugetragen hat. Wir haben nun in alten Ordnern gewühlt ein wenig recherchiert und tatsächlich noch die Fotos zu der Geschichte gefunden.

Der zehnjährige Florian aus Deutschfeistritz übergab am 21.August 2013 um etwa 17.00 Uhr der Mur eine Flaschenpost und malte sich aus in welch fernen Ländern sie, vielleicht auch Jahre später erst wieder gefunden würde. Das Schicksal hatte jedoch gänzlich anders geplant und so wurde die Flaschenpost bereits kaum eine halbe Stunde später nach etwa zwei Kilometern von einem Fischer gefunden. Dieser griff, hingerissen von der Nachricht in der Flasche, sofort zum Telefon.

Der kleine Florian bedankte sich überschwänglich für den Rückruf. Eine gleichzeitig von seiner Schwester dem Fluss anvertraute Flaschenpost schaffte es immerhin einige Kilometer weiter flussabwärts bis Gratkorn – auch keine Weltreise, aber das ist ja das Schöne an der Flaschenpost. Die Möglichkeit zu träumen und vielleicht auch dann der Überraschungseffekt, wie bei Florian.

Dem Fischer vor die Füße gespült - Flaschenpost in der Mur.

Dem Fischer vor die Füße gespült – Flaschenpost in der Mur.

Sogar das Schwimmverhalten wurde mittels Sandfüllung optimiert.

Sogar das Schwimmverhalten wurde mittels Sandfüllung optimiert.

Gesagt, getan - Florian freute sich über den Anruf

Gesagt, getan – Florian freute sich über den Anruf

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