Gemeinsam für die Sache – Treffen steirischer Fischereivereine

Gespräche über aktuelle Problematiken in der Fischerei, Austausch von Erfahrungen und gemeinsame Ausübung der Passion. Das ist das LO-Treffen 2016.

Seit Jahrzehnten schon kommen Vorstandsmitglieder und Funktionäre steirischer Fischereivereine zusammen – zum Erfahrungsaustausch, zur Diskussion und natürlich zum Fischen. Heuer fand das Treffen in Lannach statt, unweit von Graz. Rund 70 Vorstandsmitglieder, Fischereiaufseher und Funktionäre verbrachten in bewährter Tradition gemeinsam einen Tag am Wasser.

Zentrales Thema der Diskussionen waren freilich die Problematiken um die Verbauung der Flüsse und die Schäden durch Prädatoren wie den Fischotter. Eines eint alle Vereine, nämlich die ernüchternde Erkenntnis, dass die Lage dramatisch sei. Geplante Flusskraftwerke bedrohen viele Fischarten in den Fließgewässern, Prädatoren wie Fischotter und Co. fressen ganze Teichanlagen leer. Brauchbare Lösungen sind derzeit jedoch nicht wirklich in Aussicht.

Fischereivereine weiter bemüht

Trotz dieser schwierigen Umstände sind alle Vereine auch weiterhin bemüht für die Erhaltung der Gewässer und heimischer Fischarten alle Anstrengungen auf sich zu nehmen. Und lassen sich dabei nicht die Freude an der Leidenschaft nehmen, die sie alle eint.

Natürlich wurden auch gemeinsam die Ruten geschwungen, das gehört einfach dazu. Jedoch konnten aufgrund der enormen Temperaturen – das Quecksilber stieg auf über 32 Grad – bis auf einige kleinere Karpfen und Schleien keine größeren Fänge verzeichnet werden. Die Fische hatten offenbar hitzefrei.

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