Neben dem Smaragdgressling ist die Mur allgemein ein Hotspot der steirischen Artenvielfalt. Viele spezialisierte Tier- und Pflanzenarten bevölkern den Wasserlauf, dessen Ufer oder die dahinterliegenden Auenlandschaften.

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Dabei zeigt sich eine hohe Abhängigkeit vom fließenden Wasser, das nicht nur für die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen sorgt, sondern auch konstant tiefe Temperaturen bietet. Darüber hinaus ist das fließende Wasser aber auch Garant für den fortwährenden Bestand der speziellen und wertvollen Fluss-Lebensräume.

Denn Sand- und Schotterbänke können nur dann existieren, wenn sie durch immer wiederkehrende Hochwasser ständig neu geformt und aufgeschüttet werden. Trotz der Beeinträchtigungen, die der Mensch der Mur zugefügt hat – von Begradigungen des 19. Jahrhunderts bis hin zu soeben stattfindenden Kraftwerksbauten –, hat die Mur eine einmalige Lebewelt bewahrt.

Das Spektrum der in der Ausstellung gezeigten Arten reicht von Huchen und Strömer, zwei seltenen und stark gefährdeten Fischarten, über Frieb´s Ahlenläufer, einen winzigen Uferlaufkäfer, bis hin zum erst 2015 entdeckten Smaragdgressling. Die spannende Entdeckungsgeschichte letzterer Art, die weltweit nur aus der Mur bekannt ist, spannt den Bogen zur aktuellen wissenschaftlichen Forschung.

Ausstellungsort

Naturkundemuseum
Joanneumsviertel, Zugang Kalchberggasse
8010 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9100
joanneumsviertel@museum-joanneum.at 

Öffnungszeiten
Di-So 10-17 Uhr

 

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