So geht „naturnah“ – Ufersanierung in Lannach

Kürzlich hat sich das Teich-Team vom Lannacher Weiher der alten, mittlerweile schon maroden Uferbefestigung angenommen und diese im Bereich des Steges und der West-Bucht erneuert. Die Kollegen sind mit schwerem Gerät angerückt und haben rund 30 Meter Ufer neu gestaltet.

Naturnahe Uferbefestigung mittels Holzpfählen und Grobstein-Hinterfütterung. © Markus G.

Naturnahe Uferbefestigung mittels Holzpfählen und Grobstein-Hinterfütterung. © Markus G.

Bei der Umsetzung wurde auf eine „naturnahe“ Umsetzung geachtet. Die alte, teils morsche Befestigung aus Holzpfählen und Brettern wurde vollständig an Ort und Stelle belassen, um vor allem Jungfischen einen Unterstand und Versteckmöglichkeiten zu bieten. Hinterhalb wurden mittels 9-Tonnen Bagger 2,5 Meter lange Holzpfähle in den Boden gepresst. Diese jedoch nicht schnurgerade in einer Linie, sondern in einer Art unstrukturierter Wellenform – der Strukturschaffung Rechnung tragend.

Die alte, teils morsche Befestigung soll zukünftig Jungfischen als Unterschlupf dienen. © Markus G.

Die alte, teils morsche Befestigung soll zukünftig Jungfischen als Unterschlupf dienen. © Markus G.

Die abgebrochene Uferkante wurde mit 10 Tonnen Grobsteinen (klassische „Murnockerl“) hinterfüttert. Diese Maßnahme wurde einer Erd-Auffüllung vorgezogen, da die grobe Körnung viele Schlupflöcher und Versteckmöglichkeiten für Brutfische bildet und dennoch stabil genug ist.

Versteck- und Laichmöglichkeiten, sowie Strukturschaffung mittels ungerader Anordnung der Pfähle. © Markus G.

Versteck- und Laichmöglichkeiten, sowie Strukturschaffung mittels ungerader Anordnung der Pfähle. © Markus G.

Fünf Tonnen "Murnockerl" wurden für die Hinterfütterung der Pfähle verbraucht. © Jürgen Brennkohl

Fünf Tonnen „Murnockerl“ wurden für die Hinterfütterung der Pfähle verbraucht. © Jürgen Brennkohl

4 Kommentare

  1. Michael H. 27. September 2015
    • Markus 29. September 2015
  2. isa 16. Mai 2015
    • Markus 28. Mai 2015

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