Es ist vollbracht. Aus. Vorbei. Das heurige Mühlgang-Abfischen, bereits im Vorfeld als eine der größten Fischrettungsaktionen des Landes betitelt, wurde wieder seinem Ruf gerecht.

Der Mühlgang – Über 30 Kilometer schlängelt er sich durch das Grazer Stadtgebiet sowie das direkt angrenzende südliche Umland. Von den Schleusentoren direkt beim Kraftwerk Weinzödl, an der Grazer Nordeinfahrt gelegen, zieht sich die blaue Schlange dann mitten durch die Landeshauptstadt in Richtung Süden. Direkt durch Feldkirchen und Kalsdorf fließend, versorgt der Mühlgang auch die Aulandschaft in Großsulz mit Wasser, kurz bevor er in Werndorf wieder in Mur mündet.

Durch die Restaurierungsmaßnahmen am künstlichen Flussbett – hier vor allem im Grazer Stadtgebiet – wird der Mühlgang einmal jährlich für ein bis zwei Wochen komplett trockengelegt. Dies zum Leidwesen aller darin beheimateten Wasserlebewesen. Vor allem jene, die nicht in andere Gewässer ausweichen können (z.B. können Krebse auch über mehrere Tage ohne Wasser auskommen und wandern über Land, bis sie ein neues Gewässer gefunden haben), das sichere Todesurteil.

Dem zu Entgegnen hat es sich der AFV Graz und einige Naturschützer zur Aufgabe gemacht, vor der jeweils vollständigen Trockenlegung eine groß angelegte Fischrettungsaktion mittels Elektro-Befischung durchzuführen. Mehr als 100 Männer, Frauen und Kinder beteiligten sich heuer an dieser 3-tägigen Aktion und konnten wieder tausende Fische vor dem sicheren Tod bewahren.

Nichtsdestotrotz möchte ich euch die Fotos der Aktion nicht vorenthalten!

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