12:58 Uhr
Das war´s! Zwei spannende Tage auf der Österreichischen Fischereifachtagung 2015 sind vorüber. Wir werden versuchen, die spannenden Beiträge in nächster Zeit hier aufzuarbeiten, damit ihr als Leser auch davon profitieren könnt.
Für uns geht´s jetzt nach den Vorträgen zum Experten-Talk. Danke und tschüss.


12:45 Uhr:
Die letzten Schlussworte spricht Siegfried Pilgerstorfer, Oberösterreichischer Landesfischereimeister und geschäftsführender Vorsitzender des OÖ Landesfischereiverbandes. Er fasst nochmals alle Themen zusammen, weist aber auch auf die Wichtigkeit des Instituts Scharfling hin, das durch seine Erwachsenenbildung im Bereich der Fischerei und Gewässerökologie österreich- und europaweit eine nahezu unersetzbare Stellung einnimmt.

Schluss- und Dankesworte vom Vorsitzenden des OÖ Landesfischereiverbandes, Siegfried Pilgerstorfer.

Schluss- und Dankesworte vom Vorsitzenden des OÖ Landesfischereiverbandes, Siegfried Pilgerstorfer.

 


12:15 Uhr:
Seit Jahrhunderten ein bis heute nicht gänzliches gelöstes Mysterium ist das Leben und die Fortpflanzung der Aale. Der Erforschung dieses Mysteriums hat sich Priv. Doz. Mag. Dr. Robert Schabetsberger gewidmet. In seinem Forschungsgebiet im Pazifik konnte er schon einige Erkenntnisse gewinnen. Zum Beispiel, dass auf Vanuatu einige Aalarten es sogar schaffen, einen 120 Meter hohen Wasserfall(!) zu überwinden.

Priv. Doz. Mag. Dr. Robert Schabetsberger erforscht im Pazifik den Lebenszyklus von Aalen.

Priv. Doz. Mag. Dr. Robert Schabetsberger erforscht im Pazifik den Lebenszyklus von Aalen.


11:32 Uhr
Kaffee macht munter, soviel ist fix. Das nun folgende Thema hat ähnliche, weil ebenso aufwühlende Wirkung. Plastik in der Donau – ein brandheißes Thema, das von nahezu allen österreichischen Medien aufgegriffen wurde. Auch wir hatten zuletzt einen Gastkommentar vom Obmann des ÖKF dazu. Nun gibt es umfangreiche wissenschaftliche Ergebnisse, die DI Philipp Hohenblum von der Abteilung Oberflächengewässer des Umweltbundesamtes präsentiert. Pro Jahr werden 40 Tonnen Kunststoff und Mikrokunstoff durch die Donau transportiert. Über die Rechen bei Kläranlagen, Kraftwerken oder bei Kanalreinigungen könnte man über 2.000 Tonnen Plastik aus österreichischen Gewässern rückgewinnen.

DI Philipp Hohenblum

DI Philipp Hohenblum


10:55 Uhr:
Pause. Kaffee. Gut so.


10:15 Uhr:
Hands up jetzt für unseren Kollegen Mag. Haimo Prinz, der neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit beim Bundesamt für Wasserwirtschaft auch Chefredakteur von Österreichs Fischerei ist. Er bringt uns DIDSON näher. Dabei handelt es sich um eine akustische Kamera (Sonar), die ursprünglich für das amerikanische Militär entwickelt wurde. Damit ist es möglich, Anzahl, Größe und selbst die Bewegungsrichtung der Fische aufzuzeichnen. Große Vorteile sind unter anderem, dass die Fische nicht belästigt werden und die Unabhängigkeit von Gewässertrübung.

In Alaska sind bereits 27 dieser Geräte zur Überwachung der Lachswanderungen im Einsatz .

Übrigens: Preis pro Stück: 100.000 Euro.

Mag. Haimo Prinz

Mag. Haimo Prinz

Mit dem Didson Sonar kann man sogar einen versunkenen Regenschirm eindeutig identifizieren.

Mit dem Didson Sonar kann man sogar einen versunkenen Regenschirm eindeutig identifizieren.


09:43 Uhr:
So, Konzentration. „Was bringt der zweite nationale Gewässerbewirtschaftungsplan?“ Detailliert beantwortet von Mag. Gisela Ofenböck aus dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft.

Ein Grund für den relativ enttäuschenden Zustand unserer Fließgewässer sind die 32.000 Querbauwerke, das ist durchschnittlich ein Bauwerk pro Kilometer!

Auflistung aller Förderungen des 1. Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplans.

Auflistung aller Förderungen des 1. Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplans.

Mag. Gisela Ofenböck

Mag. Gisela Ofenböck

Relativ enttäuschender ökologischer Zustand österreichischer Fließgewässer.

Relativ enttäuschender ökologischer Zustand österreichischer Fließgewässer.


09:33 Uhr:
Wer übrigens die Themen des gestrigen Tages nachlesen will, HIER klicken


09:05 Uhr:
Gewässerökologie zum Frühstück. DI Martin Mühlbauer vom ezb – Technisches Büro für angewandte Gewässerökologie berichtet über die Fischbestandsentwicklung in der Donaufließstrecke der Wachau und den Einfluß von Revitatalisierungsmaßnahmen.

DI Martin Mühlbauer

DI Martin Mühlbauer

Nebenarm-Anbindung, Herstellung neuer Kiesbänke und Kiesinsel - einige der Revitalisierungsmaßnahmen an der Donau in der Wachau.

Nebenarm-Anbindung, Herstellung neuer Kiesbänke und Kiesinsel – einige der Revitalisierungsmaßnahmen an der Donau in der Wachau.


09:00 Uhr:
Guten Morgen! Auf geht´s in den zweiten Tag der Österreichischen Fischerei-Fachtagung 2015.

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